1. Fotografien gehören zu den wichtigsten Gestaltungsmitteln. Manchmal erzählt ein einziges Bild eine ganze Geschichte. Wie hier, bei den drei Berliner Gören mit ihrem Vater. Oder die Mimik und Gestik der ukrainischen Jazz-Sopranistin Inna Vysotska. Oder das Bild mit den reizenden italienischen Damen in San Geminiano ... Aber auch im privaten Alltag ist die Fotografie nicht mehr wegzudenken, seitdem selbst Omas mit den kleinen Digitalkameras oder der Handykamera souverän umzugehen wissen.
2. Bunt oder Schwarzweiß? Ob in der Gestaltung ein Farbfoto oder ein Schwarzweißfoto verwendet wird, hängt natürlich in erster Linie vom Auftraggeber ab. Wir leben in einer Welt der bunten Bilder mit einer zwangsläufigen Reizüberflutung. Wann haben Sie das letzte Mal in der Zeitung oder in den Hochglanzmagazinen, auf Plakaten oder gar im Film ein Schwarzweißbild oder einen Schwarzweißfilm gesehen? Gerade in der überbordernden Farbenwelt kommt ein (gutes) Schwarzweißfoto fast wie ein Relikt aus der alten Zeit daher. Doch gewinnt es nicht gerade dadurch an Aussagekraft? In der realen (bunten) Welt passen oft die Farben nicht zueinander. In Farbe wirken Bilder nur dann, wenn sie farbkontrastreich sind oder sich ganz bewusst auf nur wenige Farben beschränken. Im Schwarzweißbild erzeugt die Reduzierung auf die Farben Schwarz, Weiß und Grau ein viel größeres Spannungsfeld als die alltäglichen bunten Bilder. Das setzt freilich eine starke Kontrastgestaltung voraus.
Hier folgen Beispielbilder mit einer starken farbigen Kontrastwirkung.
Doch auch Schwarzweißbilder können "leuchten", wie die folgenden Beispiele zeigen: